Tübingen - die baden-württembergische Universitätsstadt am Neckar - erstreckt sich zwischen dem Naturpark Schönbuch und der Schwäbischen Alb, etwa 44 km von Stuttgart und rund 14 km von Reutlingen entfernt. Tübingen ist mit über 80.000 Einwohnern die größte Stadt des gleichnamigen Landkreises in der Region Neckar-Alb sowie Große Kreisstadt und zusammen mit Reutlingen Oberzentrum. Außer der Kernstadt Tübingen gehören Bebenhausen, Hirschau, Pfrondorf, Weilheim, Bühl, Kilchberg, Unterjesingen, Hagelloch sowie Derendingen und Lustnau als Stadteile zur rund 10.800 ha großen Gemarkungsfläche.
Die Stadt Tübingen gehört mit zu den schönsten Orten Deutschlands und ist geprägt durch seine traditionsreiche Universität. Dies spiegelt sich auch im Stadtbild wieder. Diese Webseite soll einen kleinen Überblick über Tübingen, der geschichtlichen Entwicklung und den sehenswerten Fremdenverkehrszielen geben.
Weithin bekannt ist die Große Kreisstadt im Neckartal für die renommierte Eberhard Karls Universität, die 1477 begründet wurde und damit auf eine über 500 jährige Geschichte zurückblicken kann. Circa 80 Studiengänge, darunter klassische aber auch innovative Fachrichtungen wie Medienwissenschaften und Bioinformatik sowie als Besonderheit Allgemeine Rhetorik, werden offeriert. Mehr als 20.000 Tübinger Studenten profitieren von dem vielfältigen Studienangebot und dem hohen Niveau der Eberhard Karls Universität. Der Ausspruch „Tübingen hat keine Universität - Tübingen ist eine Universität!“ trifft es auf den Punkt.
Doch nicht nur die Eberhard Karls Universität und deren Forschungseinrichtungen sind ein wichtiger Pfeiler des Forschungs-, Lehr- und Bildungsspektrums der Stadt, hierzu zählen ferner 30 verschieden ausgerichtete Schulen, mehrere Max-Planck-Institute und das Universitätsklinikum Tübingen - zugleich ein über die Gemarkungsgrenzen hinaus bekanntes Haus der Maximalversorgung.
Bis ins 19. Jahrhundert war der Weinbau eine bedeutende Erwerbsgrundlage, in diesem Zusammenhang sind auch der Begriff „Gôgen“ für die örtlichen Weingärtner und die Gôgen-Witze zu nennen. Inzwischen stellen die Universität, das Universitätsklinikum sowie Behörden die größten Arbeitgeber der Stadt dar. Dank der Lage im Großraum Stuttgart, den sehr gut erschlossenen Gewerbegebieten, einer aktiven Politik sowie den qualifizierten Arbeitskräften, die aus den regionalen Bildungszentren stammen, ist Tübingen zudem ein interessanter Wirtschaftsstandort. Sowohl Unternehmen des Maschinenbaus, der Medizintechnik, der Werkzeugherstellung, der Biotechnologie und der Textilbranche als auch Handwerksbetriebe sind hier angesiedelt.
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